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Freitag, den 23. September 2011 um 00:00 Uhr
Fördermaßnahmen im Vormittagsbereich an unserer Schule


Fördermaßnahme Jahrgangsstufe

Deutsch    

                         

Lernstudio (siehe Stundenplan)

Klasse 5
Klasse 7
Klasse 8

Fördermaßnahme Jahrgangsstufe
Mathe       
Lernstudio (siehe Stundenplan)
Klasse 6
Klasse 8
Klasse 10

Fördermaßnahme Jahrgangsstufe

Englisch    

                       

Lernstudio (siehe Stundenplan) Klasse 5
Klasse 8
Klasse 10


Fördermaßnahmen im Nachmittagsbereich an unserer Schule

(Stand: September 2011)


Termin Fördermaßnahme Jahrgangsstufe Raum
Deutsch

in Planung

LRS
Frau Dupont
Klasse B 2.2
montags
13:30 - 14:15 Uhr

Tutorenkonzept

(ab November)
10er Schüler 

Klasse 5 B 2.6
montags
13:30 - 14:15  Uhr
Frderunterricht Kl. 6
Frau Overkamp
Klasse 6 B 05
in Planung LRS
Herr Fingerhut
Klasse G 1.7
in Planung LRS
Frau Dupont
Klassen 6 B 2.2
montags
14:10 - 15:40 Uhr
Lerninsel
Herr Bastian
Klasse B 2.1
in Planung LRS
Frau Overbeck
Klassen 6 B 2.6
donnerstags
14:10 - 15:40 Uhr
Lerninsel
Frau Overkamp
Klassen 7/8 B 05
in Planung LRS
Herr Fingerhut
Klassen 7/8 G 1.7
Mathe montags
13:30 - 14:15 Uhr

Tutorenkonzept

(ab November)

10er Schüler 

Klasse 5 G 1.6
dienstags
13:30 - 14:15 Uhr
Lerninsel
Herr Meyners
Klasse 7/8 G 1.4
montags
13:30 - 14:15 Uhr
Lerninsel
Herr Geisler
Klassen 9 B 004
Englisch montags
13:30 - 14:15 Uhr

Tutorenkonzept

(ab November)

10er Schüler 

Klasse 5 B 03
montags
14:10 - 15:40 Uhr
Lerninsel
Herr Bastian
Klasse 9 B 005
dienstags
13:30 - 14:15 Uhr
Förderunterricht
Herr Ollenik
Klasse 6 B02
donnerstags 
14:10 - 15:40 Uhr
Lerninsel
Frau Overkamp
Klassen 7 / 8 B 05
 

 

Die Hausaufgabenbetreuung findet montags und donnerstags von 13.30 – 15.30 Uhr in B 01 statt.

Die LRS-Förderung startet in Kürze, genauere Informationen werden dann veröffentlicht.




Förderkonzept der Heinrich Meyers Realschule

(Stand: August 2010)

Die individuelle Förderung“

Im neuen Schulgesetz wird gefordert, dass die Schule Schülerinnen und Schüler so zu fördern hat, dass die Versetzung der Regelfall ist.

Schülerinnen und Schüler, deren Versetzung gefährdet ist, sollen Förderangebote erhalten.

Ob diese Forderung realisierbar ist, fragen sich sicher viele Lehrer, Schüler und Eltern.

Das Kollegium der H M R hat sich seit Beginn der Schulprogrammarbeit im Jahr 1998 mit der Frage beschäftigt:

„Wie können wir Schülerinnen und Schüler individuell unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Stärken und Schwächen fördern?“.

Die H M R hat die Erfahrung gemacht, dass das pädagogische Geschick, die Fachkompetenz der Lehrer, individuelle Förderdiagnostik mit dazugehörigen Förderplänen und vielfältige Förderangebote sowie die Einbeziehung der Eltern dazu führen kann, dass die Versetzung den Regelfall darstellen kann.

Wie arbeiten wir an und mit diesem Konzept?

Eine Arbeitsgruppe Lehrerinnen und Lehrer arbeitet an der Entwicklung und Weiterentwicklung des Förderkonzepts und der Förderangebote.


Die Förderangebote an unserer Schule im Einzelnen:

1. Angebote außerhalb des Unterrichts:


Tutorenkonzept in Klasse 5: 

Leistungsstarke Schüler/innen des 10.Schuljahres unterstützen leistungsschwache Schüler/innen des 5.Schuljahres, indem sie ihnen einmal pro Woche in der 7.Stunde eine Übungsstunde in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch anbieten. Hierbei handelt es sich um keine Hausaufgabenbetreuung, sondern um eine wiederholende Übungsmöglichkeit des Unterrichtsstoffes.

Die Arbeitsgruppen, nie mehr als 8 Schüler, werden in der Regel von 2 Tutoren geleitet. Diese erhalten für ihre Arbeit ein Honorar von 1 € pro Schüler. Bei Fragen steht den Tutoren die Konrektorin zur Verfügung. Das Tutorensystem wird sowohl von den Schülern als auch von den Eltern gerne wahrgenommen. Es fördert fachliche und soziale Kompetenzen.


Förderunterricht in Klasse 6 in Mathe, Deutsch und Englisch:

Mit Hilfe von Fachlehrern findet im 6. Schuljahr eine gezielte Förderung in den Fächern Mathe, Deutsch, Englisch statt.

Die Zuordnung zu den einzelnen Fördergruppen geschieht durch eine im 5. Schuljahr durchgeführte schulinterne Lernstandserhebung und in Absprache mit den jeweiligen Fachlehrern.


Lerninseln:

Eine jahrgangsübergreifende Förderung (7.-10.Schuljahr) findet in „Lerninseln“ statt.

Da betreuen Lehrer einmal je Woche in der 7. Stunde in den Fächern Mathe, Deutsch, Englisch.

Von den Fachlehrern werden die Schüler mit bestimmten Aufgaben zu den Lerninseln geschickt. Je nach Förderbedarf und Fortschritten arbeiten die Schüler individuell unterschiedlich lang, auch unter Verwendung von computergestützten Lernprogrammen.


 Arbeitsgemeinschaften :

Auch hier erfolgt eine individuelle Förderung besonderer Interessen bzw. Begabungen.

Folgende Arbeitsgemeinschaften werden zur Zeit angeboten: klick hier 

LRS – Förderung:

Für Schüler mit einer Lese - Rechtschreibschwäche wird  einmal pro Woche in der 7. Stunde ein spezielles Förderprogramm angeboten.


Begabtenförderung:

Besonders leistungsstarke Schüler werden mit anspruchsvollen Problem- und Aufgabenstellungen in den Fächern Englisch und Mathematik einmal wöchentlich in der 7. Stunde gefördert und hiermit besonders auf den Besuch der gymnasialen Oberstufe vorbereitet.


Förderung der Lesekompetenz:

Zahlreiche Aktionen wie z.B. Lesewettbewerb in Klasse 6, Büchervorstellungen durch Schüler für Schüler, Autoren-lesungen usw. sollen Schülerinnen und Schülern, aber auch Eltern Lust machen, ihre „Nasen in Bücher zu stecken“.


2. Angebote innerhalb des Unterrichts:

Fachraumkonzept und Doppelstundenprinzip:

Durch das Fachraumprinzip ist es noch besser möglich, die Schüler individuell zu fördern, da sich alles notwendige Arbeitsmaterial in den jeweiligen Fachräumen befindet und die Schüler, die unter-schiedliche Arbeitstempi aufweisen, zu jeder Zeit damit in „ihrem individuellen Tempo“ arbeiten können.

In Doppelstunden hat der Lehrer eher die Möglichkeit schülerorientiert zu arbeiten. Er kann Schüler konkret beobachten, Förderbedarf feststellen und in einem (auch zeitlich gesehenen) angemessenen Umfang Anleitung, Anregungen und Hilfen geben.

Erst diese Verlängerung der Unterrichtszeit über 45 Minuten hinaus macht es möglich, alle wesentlichen, das Lernen bestimmenden Unterrichtsphasen wirklich zu durchlaufen.

Diese Unterrichtsphasen erleichtern es vor allem den Schülerinnen und Schülern, den thematischen roten Faden nicht aus den Augen zu verlieren und immer wieder Haltepunkte, Gelegenheiten zur Neuorientierung und Aufmerksamkeit, Möglichkeiten der individuellen Vertiefung und eben auch der Förderung zu erhalten.


Die das Lernen begünstigenden Phasen des Unterrichts sind:

1. Phase: Warming Up

Es klappt mit dem Lernen einfach besser, wenn zunächst „Kontakt“ hergestellt wird.

Wie sind wir hier?“ Unter welchen Bedingungen arbeiten wir heute?


 2. Phase: Die Ziel- und Inhaltsbeschreibung

Für Schüler, Studenten, Referendare oder Lehrer gilt gleichermaßen: Alle lernen besser, wenn sie wissen,

• worum es geht,

• was gelernt werden soll,

• warum das wichtig oder interessant ist.

Nicht zuletzt dient die Bekanntgabe des Unterrichtsprogramms auch der Ritualisierung und schafft einen klaren, verlässlichen Rahmen.


 3. Wiederholung oder Klärung des Vorwissens zum Thema.

Kurzes Wiederholen bereits behandelter Inhalte ist der traditionelle Stundeneinstieg. Bei allen neuen Themen, Inhalten, Problemstellungen macht es Sinn, im Rahmen eines Unterrichtsgespräch zu klären, welches Vorwissen vorhanden ist.


4. Arbeitsaufträge /selbstständige Arbeit

In jedem guten Unterricht muss es eine Phase der selbstständigen Schülerarbeit geben, allein oder in Gruppen, gekennzeichnet durch Austausch mit anderen. Es muss mehr als die klassische „Stillarbeit“ sein.

Ergebnisse dieser Arbeit werden allein (oder mit Partnern) kontrolliert (Lösungsblätter), denn eine gemeinsame Kontrolle bearbeiteter Arbeitsblätter im „Unterrichtsgespräch“ ist im Lerneffekt für die einzelnen Schüler meist gleich Null.


 5. Ergebnisse präsentieren

Diese Phase ist besonders anspruchsvoll und schwierig zu gestalten, denn das Interesse der anderen, der „Zuschauer“ hält sich dabei in Grenzen, weil sie eher darauf warten, ihre eigenen Ergebnisse vorstellen zu dürfen.


6. Informationsgespräch dazu

Was habe ich Neues, Interessantes, Bemerkenswertes erfahren oder gelernt? Aber auch Benennung dessen, was offen geblieben ist, was nicht verstanden wurde.


7. Stundenschluss

Eine gute Stunde hat einen guten Schluss, z.B. ein Kurzfeedback, die nochmalige Betrachtung eines gehabten „Aha-Effekts“, den neugierig machenden Ausblick auf die kommende Stunde etc.

Nicht zu vergessen natürlich das Erteilen der Hausaufgabe.

Alle diese das Lernen strukturierenden und verbessernden sieben Phasen lassen sich in der klassischen 45-Minuten-Stunde selbst für geübte Lehrer/innen und Klassen kaum durchlaufen.

Ein Gesichtspunkt, der die Doppelstunde als „zeitliches Normalraster“

eindeutig in Vorteil bringt.


 Teamteaching und Co-Klassenlehrerkonzept:

Vier Augen sehen mehr als zwei. Deshalb werden das Teamteaching und das Co-Klassenlehrerkonzept als pädagogisch wertvoll eingeschätzt und – wenn möglich – auch umgesetzt.

Gerade für die Erstellung von individuellen Förderplänen und differenziertes Arbeiten innerhalb des Unterrichts ist das Teamteaching eine große Hilfe.

Die Lerngruppe kann in unterschiedlichen Untergruppen zu unterschiedlichen Themen arbeiten, und es stehen ihnen zwei Lehrkräfte für mögliche Hilfestellungen zur Verfügung.


 Freiarbeit und Wochenplanarbeit:

Individuelles Arbeiten, Aufarbeiten von Leistungsdefiziten und Weiterentwicklung von Leistungsstärken erfolgt ist in den Freiarbeitsstunden mit Hilfe abgestimmter Arbeitspläne.

Neben den Förderangeboten werden die Schüler und Schülerinnen innerhalb des normalen Unterrichts gefördert.

Beispielsweise lernen sie bereits im Politikunterricht des 5. Schuljahres das so genannte „Lernen lernen“. Dazu haben wir ein jährlich aktualisiertes Arbeits- und Informationsheft. Schülerinnen und Schüler lernen ein vielfältiges Methodenrepertoire kennen, mit dessen Hilfe sie „Lernstrategien“ erfahren können, die ihren eigenen Bedürfnissen und Möglichkeiten am nächsten kommen.

Es ist uns wichtig, jeden einzelnen Schüler im Blick zu haben.

In erster Linie geht es uns dabei natürlich um die Schüler mit Defiziten. Allerdings soll auch der durchschnittliche und der leistungsstarke Schüler mit seinen individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten gefördert und angeleitet werden, seine vorhandenen Anlagen und Möglichkeiten auszuschöpfen. 

(Siehe Stundenplan)
 
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